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Angedacht

Wie wird es weitergehen?

„Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Diese Worte, die in großen goldenen Lettern an der Fassade des Berliner Doms stehen, sind die letzten Worte Jesu im Matthäus-Evangelium (Matthäus 28,20). Nach Tod und Auferstehung, nachdem er den Jüngern mehrmals erschienen ist, verabschiedet sich Jesus von ihnen vor seiner Himmelfahrt. Er wird – glaube ich – ein gutes Gespür gehabt haben für die Unsicherheiten und Ängste der Jünger in diesem Moment. Wie wird es weitergehen? Jesus gibt darauf eine zweifache Antwort. Da ist zunächst sein Zuspruch, die Jünger nie alleinzulassen. Und sein Anspruch an sie: jetzt nicht in Lähmung zu verharren, sondern den Glauben in der ganzen Welt zu verkünden und die Menschen zu taufen. Fast 2.000 Jahre später hat sich – glaube ich – an der Situation wenig geändert. Wie wird es weitergehen? Das ist eine Frage, die viele im Blick auf die Kirche beschäftigt. Die Zahl derer, die sich zum Glauben bekennen, schwindet. Resignation und Lähmung sind konkrete Versuchungen. Doch auch heute gelten die Worte Jesu – Zuspruch und Anspruch. Er wird uns nicht alleinlassen. Und ihm ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf Erden. Ein stärkeres Versprechen kann es nicht geben. Ein starkes Versprechen für einen großen Auftrag: Trotz aller Enttäuschung nicht aufzuhören, den Glauben zu den Menschen zu tragen.

Auf geht’s!