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Monatsspruch Mai

Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir. (2. Samuel 7,22)

Die Worte des Monatsspruches spricht König David, nachdem ihm Gott durch den Mund des Propheten Nathan verheißen hat, dass auch Davids Nachkommen in der Gnade Gottes bleiben, und sein Königtum erhalten bleibt. David preist seinen Gott, der ihm sein Leben lang begleitet hat, der den Hirtenjungen aus Bethlehem zum König gemacht hat und dem David vertraut. Wem vertraue ich? Wirklich? Auf dem Ein-Dollar-Schein steht „In God we trust“ – „Auf Gott vertrauen wir“ – doch ist das wirklich so? Schon der US-Präsident Theodore Roosevelt sprach sich dagegen aus, den Namen Gottes auf Geld zu drucken. Zu nah liegt die Assoziation, doch eher auf die Macht des Geldes zu vertrauen.

Worauf vertraue ich? Woran glaube ich? Die Fragen sind nicht voneinander zu trennen. Wenn ich mit den Worten Davids bete, dann muss doch auch mein Vertrauen grenzenlos sein, denn eine größere Kraft als Gott ist nicht vorstellbar. Doch oft ist mein Vertrauen gering, obwohl ich an den einzigen Gott glaube. Vielleicht, weil ich mir nicht sicher bin, wie Gott ist und wie er handelt. Weil ich erlebe, dass Gott manchmal anders handelt, als ich es mir erhoffe. Durststrecken im Glauben. Herausforderungen für das Vertrauen. Was kann dann helfen? Am Glauben festzuhalten. Und nicht zu vergessen, dass sich der Gott Davids in Jesus Christus offenbart hat. Als die Liebe. Auch dann verstehe ich noch lange nicht alles, was ist und geschieht, doch ich darf darauf vertrauen, dass alles, was Gott tut, aus Liebe geschieht. Gott kann nicht anders, als lieben. Daran will ich mich festhalten.