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Monatsspruch April

Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20,21)

Nach seiner Auferstehung sendet Jesus die Jünger aus. Von Jerusalem in die ganze Welt. Er stellt sie in die Tradition seiner eigenen Sendung. Er sendet sie nicht aus als Propagandisten, nicht „nur“ um den Glauben zu verkünden, sondern er sendet sie aus als Friedensbringer, wie er den Menschen den Frieden gebracht hat.Dieser Friede, den Jesus uns geschenkt hat und zu dem wir aufgerufen sind – bis heute – ihn weiterzugeben, hat für mich drei Dimensionen.

Da ist als Erstes der Friede mit Gott. Jesus Christus hat ihn für uns erwirkt, indem er unsere Schuld auf sich genommen hat. Diesen Frieden weiterzugeben, heißt, von Gottes Vergebung zu erzählen. Als Zweites ist es der Friede mit sich selbst. Auch da können wir von Christus lernen: Wie er auf jeden Menschen zugegangen und ihnen mit Liebe begegnet ist: Gerade den Sündern. Wenn Gott mit mir gnädig ist, darf ich mit mir selbst nicht ungnädig sein.

Und als Drittes der Friede untereinander. Jesu Leben und Lehren sind ein beständiges Vorbild, wie Menschen untereinander in Frieden leben können.

Der Friede mit Gott, der Friede mit sich selbst und der Friede untereinander – drei Spuren des einen Friedens, den nur Gott schenken kann. Eines allumfassenden Friedens, von dem wir nur eine Ahnung haben können; auf den wir aber hoffen dürfen und von dem wir erzählen sollen.

Michael Tillmann