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Monatsspruch Januar

Gott ist treu. (1. Korinther 1,9)

Treue ist Menschen in einer Beziehung immer noch sehr wichtig. Und Untreue ist auch heute noch einer der häufigsten Trennungsgründe. Vertrauen zerbricht. Wunden werden geschlagen. Oft bleibt eine Leere zurück. Da ist es ermutigend, wenn der erste Monat des neuen Jahres unter der Versicherung des Apostels Paulus aus dem ersten Korintherbrief steht: Gott ist treu.

Doch was bedeutet Treue? Das ist zunächst in der Beziehung zwischen Mensch und Gott nicht anders als in einer Beziehung zwischen Menschen. Das Wort „Treue“ kommt vom mittelhochdeutschen Wort „truwen“, das sich zum Beispiel auch im Verb „vertrauen“ (oder im Substantiv „Trauung“) wiederfindet. Die Basis der Treue ist also das Vertrauen. Wenn Paulus davon spricht, dass Gott treu ist, heißt das, wir können ihm vertrauen, wir können mit allem – mit Sorgen und Ängsten, mit Freude und Dank, auch mit Schuld – zu ihm kommen. Er liebt uns so, wie wir sind. Das Wort von der Treue Gottes kann aber auch besagen, dass Gott dem Menschen vertraut, dass er sich den Menschen anvertraut, wie wir es zu Weihnachten gefeiert haben: die Menschwerdung in einem hilflosen Kind. Gottes Treue unterscheidet sich aber in einem von der Treue der Menschen: Sie hat eine Qualität, die menschliche Treue nicht immer hat. Sie ist unbedingt verlässlich. Selbst wenn ihn seine Treue zu uns ans Kreuz bringt. Im 2. Timotheusbrief heißt es (2,13): Auch wenn der Mensch untreu ist, bleibt Gott treu, weil er sich sonst selbst verleugnen würde.